Minecraft Cake

Heute – nach langer, langer Zeit – kein Rezept, aber immerhin wieder ein Post🙂 Begeistert von „Nerdy Nummies“ und  „yoyomax12“ auf youtube habe ich entschlossen, für meinen Cousin einen Minecraft Kuchen zu backen. Es handelt sich bei Minecraft um ein Spiel, in dem der Gamer Blöcke aus verschiedenen Materialien (Holz, Erde, Stein, Sand…) zerschlägt und frei seiner Fantasie nach zu Gebäuden oder gar Städten zusammenlegt.

Mein Kuchen-Exemplar besteht aus Schokoladenkuchenblöcken, die mit Creme bestrichen und mit „Sand“ bzw. „Erde“ aus Kekskrümeln  beworfen wurden. Das Frischkäse-Frosting wurde als Gras auf die Erde gespritzt. Zwar ist das Ergebnis verbesserungswürdig, aber zufrieden bin ich dennoch😉

Minecraft cake 1          Minecraft cake 2

KimKatKostet: Macarons

Dies ist nun das erste Rezept der Reihe „KimKatKostet“! Es handelt sich hierbei um Anleitungen aus anderen Blogs, die ich unbedingt mal ausprobieren wollte, manchmal leicht abändere und empfehlenswert finde. Cooking with glob von Userin JamsingSama ist nun eines dieser Blogs. Ich habe leider die Erfahrung mit vielen fehlerhaften Macarons-Rezepten gemacht und wollte nun etwas backen, das auch bereits erfolgreich getestet wurde. Und von diesem Rezept kann ich nur schwärmen!

Macarons sind kleine Baiserhälften, die mit Creme zusammengeklebt werden. In Frankreich sind sie total beliebt und gehören der preislichen Oberschicht des Süßgebäcks an. Für 1,10 Euro pro Stück konnte ich die günstigsten Macarons in Paris erweben. Da man sich die edle Nascherei nicht immer leisten kann, wollte ich sie schon immer mal nachbacken. Aber aufgepasst: Macarons sind Diven im Backbusiness und verlangen Geduld, Genauigkeit und viel Liebe!  Schnappt euch doch eine Freundin oder einen Freund zur Unterstützung – das fördert die Durchhaltekraft.

Ich möchte mich bereits zu Beginn entschuldigen, dass das Rezept nicht so viele Bilder wie sonst besitzt. Aufgrund des Aufwands hatte ich ein wenig Zeitmangel. Wenn ihr euch aber zwischendurch über die Konsistenz des Teigs, etc. nicht sicher seid, könnt ihr hier mal reinschauen: http://www.youtube.com/watch?v=WH4qJb6O-KQ

JamsingSama hat in ihrem Originalrezept Grüntee Macarons mit Zitronencreme zubereitet. Bei meiner Interpretation handelt es sich um marmorierte Macarons mit Limettencreme.

Macarons 4 - K. Lam

Hier die Zutaten:

55 gr gekühltes Eiweiß

50 gr feiner  Zucker

60 gr gemahlene Mandeln

80 gr Puderzucker

Lebensmittelfarbe

(à Teig)

40 gr Zucker

2 Eigelb

80 gr Frischkäse

60 gr Sahne

Limettensaft

Geriebene Schale einer halben Limette

Ggf. Speisestärke/Soßenbinder

(à Creme)

Schritt 1: Zunächst siebt ihr die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker. Beides wird gründlich gemischt und landet in den Kühlschrank, um trocken zu bleiben.

Schritt 2: Nachdem ihr das Eiweiß abgewogen habt (ich weiß, es wirkt mühsam, doch die Zutaten müssen genau gemessen werden – in diesem Fall 55 Gramm!), drittelt ihr den feinen Zucker. Schlägt das Eiweiß, bis es breiig ist, und mischt das erste Drittel unter. Wenn ihr weiterschlagt und das Eiweiß anfängt, leicht zu glänzen, könnt ihr das zweite Drittel zuschütten. Anschließend setzt ihr das Schlagen fort und gebt das letzte Drittel Zucker hinzu. Am Ende sollte die Eiweiß-Zucker-Mischung so steif sein, dass sie sich nicht mehr durch leichtes Schütteln und Drehen verformt oder vom Behälter löst.

Schritt 3: Halbiert die Mandel-Puderzucker-Mischung (-hier am besten mit einer Waage arbeiten-) und gebt beide Hälften in verschiedene Schüsseln. Nun halbiert ihr auch das steife Eiweiß und setzt die Hälften in die Schüsseln mit der Mandel-Puderzucker-Mischung.

Schritt 4: Dem Inhalt einer Schüssel fügt ihr noch Lebensmittelfarbe hinzu. Beide Mischungen werden anschließend zu klebrigen, glatten Teigen vermengt.

Schritt 5: Füllt den gefärbten Baiserteig und den normalen Teig in verschiedene Gefrierbeutel. Schneidet die Spitze beider Beutel ab und füllt die Beutel in eine dritte, große Gefriertüte. Deren Spitze sollte ebenfalls abgeschnitten sein, sodass beim Pressen sowohl der gefärbte als auch der normale Teig nebeneinander und verbunden austreten.

Schritt 6: Legt Backpapier auf ein Blech. Spritzt die Teighäufchen wie flache Schneckenhäuser auf das Papier. Dadurch kommt das marmorierte Aussehen zustande. Die Schneckenhäuschen sollten möglichst rund sein und einen Durchmesser von 2 ½ cm haben. Achtet darauf, dass zwischen ihnen ausreichend Abstand herrscht – sie werden sich ausbreiten, sodass sie hinterher kreisrunde, glatte Baiserhälften ergeben.

Schritt 7: Wenn ihr die Baiserkreise fertig gespritzt habt, sollten sie eine halbe Stunde ruhen. Heizt dann auch den Ofen schon mal auf 150° C vor. Um zu testen, ob die Macaronshälften anschließend ofenbreit sind, könnt ihr sie leicht antippen – sie sollten nicht an euren Fingern kleben oder sich verformen.

Schritt 8: Jetzt dürft ihr die Baiserhälften im Ofen für 14 bis 15 Minuten backen. Es sollten sich dabei schaumartige Böden unter den Hälften bilden.

Macarons 1 - K. Lam

Schritt 9: Lässt die Macaronshälften abkühlen. Ihr könnt unterdessen die Creme zubereiten. Hierfür verrührt ihr die Eigelbe mit dem Zucker. Die Masse wird in einen Topf geschüttet und auf mittlerer Hitze mit Frischkäse und Sahne vermischt. Rührt die Mischung so lange, bis sie leicht eindickt, und gebt die Limettenschale und den Saft einer viertel Limette hinzu. Nun wird das Ganze zu einer dicken Creme verrürt. Ihr könnt – falls nötig – noch Speisestärke oder Soßenbinder unterrühren.

Schritt 10: Bestreicht die Macaronshälften mit der Creme und drückt andere Hälften darauf. Fertig sind die Kunstwerke!

Macarons 3 - K. Lam      Macarons 2 - K. Lam

Ich werde vielleicht später noch mal Macarons machen. Dann aber mit zahlreichen Bildern oder sogar einer Videoanleitung, um den Bildmangel dieses Rezepts wieder gutzumachen. Bis dahin viel Spaß beim Nachbacken! – Kim

PS: Das Originalrezept von JamsingSama findet ihr unter folgendem Link: http://cookingwithglob.wordpress.com/2013/04/03/grun-tee-macaron/

Pancakes

Es ist nun etwas länger her, dass ich einen Beitrag reingestellt habe. Diesmal möchte ich euch ein tolles Rezept für Pancakes vorstellen.  Das Schöne an diesen amerikanischen Mini-Pfannkuchen ist, dass sie saftig und fluffig sind und sich deshalb stark von unseren Pfannkuchen und französischen Crêpes unterscheiden.  Zugegeben habe ich mich anfangs nie dazu aufraffen können, sie zuzubereiten. Schließlich gab es bereits andere Teigfladen, die man zum Frühstück machen konnte. Doch nach diesem Versuch kann ich euch versichern: Es lohnt sich!

Pancake 3 - K. Lam

Ihr braucht:

3 Eier

150 g Mehl

1 Pack. Backpulver

250 ml Naturjoghurt

50 ml Milch

4 El Zucker

1 Prise Salz

Olivenöl

Ahornsirup

Schritt 1: Trennt die Eier und schlägt das Eiweiß steif. Das Eigelb kommt mit Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in eine Schüssel.

Eiweiß - K. Lam

Schritt 2: Mischt gründlich den Naturjoghurt und die Milch. Diese Mischung gebt ihr in die Eigelb-Mehl-Schüssel hinzu. Das alles wird nun gründlich gerührt.

Joghurt-Milch - K. Lam

Schritt 3: Jetzt hebt ihr das Eiweiß unter den Teig. Es sollte am Ende eine gleichmäßige Masse entstehen.

Schritt 4: Die Pancakes können nun gebraten werden! Gebt kleine Portionen in eine Pfanne und bratet die Teigfladen auf mittlere Hitze. Hier solltet ihr beim Wenden darauf achten, keine Zeit zu verlieren. Im schlimmsten Fall zerfließt die flüssige Seite sonst. Die Pancakes sind dann fertig, wenn sie beidseitig goldbraun gebrannt und innen saftig, aber nicht mehr flüssig sind.

Pancake 1 - K. Lam      Pancake 2 - K. Lam

Zu fertigen Pancakes eignet sich bekannterweise Ahornsirup. Man kann sie auch zusätzlich mit Schlagsahne essen. Hier empfehle ich dem Teig vorher Beeren (z.B. Blaubeeren) unterzumischen. Das gibt der fettigen Sahne einen süß-säuerlichen Ausgleich. Aber nun viel Spaß beim Nachkochen und Frühstücken!😉 – Kim

Pancake 4 - K. Lam

Auberginen-Tomaten-Tortiglioni mit Pesto

Pasta und Pesto gehören zusammen – und zwar seit Kindheitstagen. Als bei mir der kulinarische Widerstand gegenüber meiner furchtbaren Schulkantine einsetzte, war die Mutter meiner Freundin immer so lieb, mir Pesto Rosso-Nudelsalat mit einzupacken. Das war meine erste Erfahrung mit der italienischen Sauce gewesen. Bei uns zu Hause wurde bevorzugt asiatisch gekocht, ich kam also tatsächlich zum ersten Mal mit der Kombination von sonnengetrockneten Tomaten, Schafskäse, Nudeln und Würzpaste in Kontakt. Gelohnt hat es sich. Pesto ist bei uns mittlerweile Alltag geworden.

Im heutigen Rezept wird es um Tortiglioni mit Auberginen-Tomaten-Sauce und Pesto gehen. Tortiglioni sind in diesem Fall so geeignet, da sie viel Sauce aufnehmen und deshalb in einer Pfanne geschwenkt werden können, ohne zu trocknen und zu verhärten. Natürlich könnt ihr auch andere Nudelsorten verwenden.

Pasta K.Lam

Insgesamt braucht ihr:

600 g Tortiglioni

1 kleine Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

3 Tomaten

1 Aubergine

3 El Tomatenmark

3 El Italienische Sauce (oder andere Tomatensaucen)

½ Glas Pesto (Pesto Rosso ODER Pesto Genovese)

2 Tl Paprikapulver

Kräuter (z.B. Oregano, Thymian, Rosmarin, Majoran,…)

Salz

Zucker

Olivenöl

Ggf. Parmesan

Schritt 1: Kocht Wasser auf und gebt 1 El Olivenöl und die Tortiglioni dazu. Die Nudeln werden solange gekocht, bis sie al dente, bissfest, sind. In der Zwischenzeit würfelt ihr die Tomaten, die Aubergine und die Zwiebel und zerhackt den Knoblauch.

Nudeln K. Lam      Aubergine K. Lam

Schritt 2: Bratet Zwiebel und Knoblauch an, bis sie glasig sind und duften, und schüttet die Tomaten ein. Das alles wird jetzt so lange gekocht, bis die Tomaten leicht „ramschig“ sind.

Schritt 3: Nun rührt ihr die Auberginenwürfel unter und würzt das Gemisch mit 4 Tl Zucker und 3 flachen Tl Salz. Es kommen noch die 2 Tl Paprikapulver, 3 El Tomatenmark und die 3 El Italienische Sauce hinzu. Kocht das alles so lange, bis es zu einer dicklichen Sauce geworden ist und die Auberginen fast gar sind.

Schritt 4: Verteilt den Pesto über die Sauce. Schüttet darauf die abgetropften Nudeln.

Pesto K. Lam      Nudeln K. Lam

Schritt 5: Hebt die Nudeln unter den Pesto und die Sauce. Achtet darauf, dass alles sich gleichmäßig verteilt. Hinterher könnt ihr alles noch mal mit Kräutern verfeinern und Salz und Zucker abschmecken.

Tortiglioni Pesto - K. LamDas war’s! Experimentiert ruhig rum und gibt statt Auberginen auch mal Zucchini,    Paprika oder Champignon hinzu. Die Menge an Pesto kann ebenfalls variieren. Viel Spaß beim Kochen! – Kim

Shikai Maki (Sushi)

Sushi kommt in allerlei Formen und Farben vor. Beliebt sind vor allem Maki-Rollen und Nigiri-Happen mit frischem Fisch. In den letzten Jahren hat sich die Luxusleckerei in deutschen Großstädten als Trend etabliert, nicht selten schwärmen Liebhaber von Sushi als Sucht. Aber das japanische Fingerfood ist weit mehr als eine Modeerscheinung.

Mit dem folgenden Rezept möchte ich euch beweisen, dass man auch mit günstigen Zutaten und handwerklichem Geschick Sushi zaubern kann. Es werden normale Maki-Rollen und hübsche Shikai Maki-Rollen entstehen!

Shikai 9  - ptxpix

Hier die Zutaten für zwei Maki Rollen und zwei Shikai Maki-Rollen:

8 Noriblätter

600 g gekochter Reis

½ Gurke

2 Karotten

1 Stück Mango

Essig

Zucker

Vorbereitung

Schritt 1: Schneidet die halbe Gurke und die zwei Karotten in Streifen. Entfernt bei der Gurke den wässrigen Teil. Die Karotten gebt ihr mit knapp 8-10 Tl Zucker und zwei Schüssen Essig in kochendes Wasser (200 ml). Das alles wird jetzt so lange auf niedriger Hitze gegart, bis die Karotten weich, aber noch immer leicht knackig sind.

Gurken - ptxpix      Karotten - K. Lam

Schritt 2: Schneidet euch einen Streifen Mango mit quadratischer Grundfläche zurecht. Seine Länge sollte der kürzeren Seite eines Noriblattes entsprechen.

Schritt 3: Für den Sushireis vermengt ihr euren gekochten Reis mit 5 Tl Zucker und 6 El Essig. Je nach Geschmack könnt ihr mehr Zucker oder mehr Essig hinzufügen. Ich persönlich bevorzuge würzigen Reis, weshalb bei mir meist spontan ein paar Löffel dazukommen. Ihr könnt aber auch das Wasser, der gekochten und gewürzten Karotten in den Reis kippen und entsprechend nachwürzen. Achtet hier aber darauf, dass der Reis nicht zu nass wird – andernfalls werden die Noriblätter zu feucht und hinterher sogar zäh.

Maki-Rollen

Schritt 4: Verteilt nun den Reis auf dem Noriblatt. ¾ der Fläche sollten gleichmäßig abdeckt sein. Stellt außerdem sicher, dass eure Hände immer mit Wasser befeuchtet sind. Dadurch verhindert ihr, dass der Reis an ihnen hängen bleibt.

Schritt 5: Nun legt ihr auf die Mitte der Reisfläche Gurken- und Karottenstreifen.  Mithilfe einer Bambusmatte klappt ihr das Noriblatt über die Füllung und drückt mit beiden Händen von der Mitte aus nach außen, sodass sich eine gleichmäßige Rolle abzeichnet. Anschließend dreht ihr die Rolle bis zu der leeren Norifläche und wiederholt das Drücken. Scheut hierbei nicht, festzudrücken. Es ist wichtig, dass sich der Reis verdichtet, um lose Sushi-Stücke zu verhindern. Wenn ihr die Maki-Rolle geschlossen habt, könnt ihr die Rolle mit der Bambusmatte noch mal leicht hin- und herrollen, um eine runde Form herzustellen. Wer gerne experimentiert, kann sich auch an viereckigen Makis versuchen.

Maki1 - ptxpix      Maki 2 - ptxpix

Shikai Maki-Rollen

Schritt 4: Klebt zwei Noriblätter an ihrer kürzeren Seite zusammen, indem ihr ein Blatt an einer Seite mit Wasser befeuchtet (- die befeuchtete Fläche sollte nur 1,5 cm breit sein). Verteilt den Reis nun so dünn wie möglich auf den Noriblättern; lässt dabei einen Rand von 1,5 cm leer. Der Reis wird anschließend gleichmäßig festgedrückt. Achtet darauf, dass möglichst wenige Löcher zwischen den Reiskörnern übrig bleiben.

Reis - K. Lam      Shikai 1 - K. Lam

Schritt 5: Nun rollen wir daraus eine Art Schnecke. Beginnt damit, dass ihr zunächst eine klitzekleine Rolle festdrückt (mit beiden Händen an der Bambusmatte, von der Mitte aus nach außen, wie bei den vorigen Maki-Rollen). Rollt das Röllchen 2 cm weiter und wiederholt das gleichmäßige Drücken. Dieser Vorgang zieht sich so lange hin, bis ihr die Rolle geschlossen habt.

Shikai 2 - K. Lam      Shikai 3 - K. Lam

Schritt 6: Die Rolle darf nun 20 Minuten lang ruhen. In der Zwischenzeit könnt ihr noch eine Schneckenrolle für eine zweite Shikai Maki-Rolle herstellen.

Schritt 7: Teilt die Rolle der Länge nach auf. Geht dabei so vor, dass ihr die Rolle mit der einen Hand an beiden Seiten festhält. Die andere Hand schneidet die Rolle mit einem (befeuchteten!) Messer entzwei. Wichtig ist hierbei, dass der Schnitt sauber ist und die Hälften möglichst gleich groß sind.

Schritt 8: Anschließend wird die eine Hälfte erneut zerteilt. Legt ein Noriblatt mit der kürzeren Seite zu euch gewandt auf die Bambusmatte. Positioniert das Viertel der Schneckenrolle mit einem knapp 7 cm großen Abstand zum Rand. Die senkrechte Reisseite sollte zu euch zeigen. Das andere Viertel legt ihr am ersten Viertel an. Dabei sollten die abgerundeten Seiten zueinander bzw. die Reisseiten nach außen zeigen.

Shikai 4 - K. Lam      Shikai 5 - ptxpix

Schritt 9: Nun kommt die Füllung in die Wölbung hinein. Dies können jetzt Gurken- und Karottenstreifen oder der Mangostreifen sein.

Schritt 10: Halbiert auch die andere Rollenhälfte. Die beiden entstandenen Viertel werden über die Füllung mit ihrer Reisseite nach außen gelegt. Es sollte eine rechteckige Form entstehen.

shikai 5 - ptxpix      Shikai 6 - ptxpix

Schritt 11: Jetzt klappt ihr das Noriblatt über die Rolle und drückt es an. Achtet darauf, die Ecken dabei nicht einzudrücken. Damit sich das Noriblatt am Ende schließt, könnt ihr den Rand mit Wasser befeuchten. Dies sorgt dafür, dass der Rand an der Rolle kleben bleibt.

Shikai 7 - ptxpix      Shikai 8 - ptxpix

Jetzt könnt ihr die Rollen schneiden und das Ergebnis bestaunen! Ich zerteile dafür jede Rolle in der Mitte und lege sie nebeneinander, um ca. 1,5 cm dicke Scheiben abzuschneiden.

Suuuushi - ptxpix      Suuuushi - ptxpix

Tipp: Ihr könnt auch für die Schneckenrolle der Shikai Makis Sushireis mit Rote Bete Saft einfärben. Wenn ihr dann sowohl weißes als auch rot gefärbtes Sushireis auf den zwei aneinandergeklebten Noriblättern verteilt (z.B. erste Hälfte weißer Reis, zweite Hälfte roter Reis), bekommen eure Shikai Makis unterschiedlich farbene Ringe!

Viel Erfolg und Freude beim Nachkochen! – Kim

Tamagoyaki Herzen

Bento – so nennt man die Essenboxen, die japanische Mütter ihren Kindern auf ihren Schulweg mitgeben.  Bekannt sind sie für die Kreativität und Aufwendigkeit mit der sie hergerichtet werden. So verwandeln sich Reis, Gemüse und Würstchen in Reisbällchen-Figuren, Broccoli-Bäumchen und Octopusse, die auch das erwachsene Auge erfreuen.

Diesmal möchte ich euch eine Möglichkeit vorstellen, Eier für eine Bento-Box aufzubereiten. Es handelt sich hierbei um Tamagoyaki, ein gerolltes Omelette, das wir zu Herzchen schneiden werden. Diese sind schnell zu machen und eignen sich prima zum Geburtstagsfrühstück oder Valentinstag.

Ihr braucht:

3 Eier

1 Tl Soja Sauce (süß)

Salz

Pfeffer 

Schritt 1: Vermengt die drei Eier und würzt sie mit Soja Sauce, Salz und Pfeffer (vom Pfeffer nur wenig, da er schnell verklumpt). Ich benutze hierfür gerne Stäbchen oder eine Gabel und rühre auch nicht allzu gründlich, damit schöne Farbstrukturen entstehen. Je länger ihr die Eier ineinander vermischt, desto einheitlicher wird die Farbe.

Schritt 2: Gießt das Eigemisch in eine gefettete, heiße Pfanne. Sie sollte gerade so breit sein, dass das Gemisch die komplette Fläche abdeckt und knapp 3-4 mm hoch ist. Jetzt bratet ihr die Eier von einer Seite an. Die Oberfläche sollte noch leicht flüssig sein, wenn das Omelette zusammengerollt wird. Dies sorgt dafür, dass die Rolle zusammenklebt.

Schritt 3: Nachdem ihr die Rolle noch einbisschen braten lassen habt, könnt ihr sie auf ein Schneidebrett legen. Teilt sie in der Mitte durch.

Tamagoyaki 2

Schritt 4: Schneidet die zwei Hälften in kleine, ca. 1,5 cm breite Scheiben. Diese zerteilt ihr von der langen Seite aus diagonal. Legt die Teile dann zu Herzchen.  Fertig!🙂

Tamagoyaki 3      Tamagoyaki 4

Wer möchte, kann auch extra Eigelb zubereiten, um die Herzhälften zu versiegeln und noch mal zu braten. Viel Spaß! – Kim

PS: Wie ihr vielleicht sehen könnt, habe ich die Soja Sauce nicht gut genug untergerührt, sodass einige Stellen in der Tamagoyaki-Rolle dunkel sind. Ich empfehle euch, gut durchzumixen, damit sowas nicht passiert. Dann lieber auf die Farbstruktur oder komplett auf die Soja Sauce verzichten😉

Crêpes Grundrezept

Sie blitzen zwischen Restaurants auf, befinden sich neben einer Imbisstheke oder zwinkern uns hinter Michelin- und Tripadvisor-Auszeichnungen an – Crêpes-Stände, duftend und verheißungsvoll. Ein Meer von ihnen durchspült das dichte Paris und das zarte Zischen des Teigs verführt so manchen Touristen zu einer schokoladigen Sünde. Mitte Januar bin ich im Rahmen einer Französisch-Kursfahrt in die Millionenmetropole gefahren, bin stundenlang durch die Viertel spaziert. Dann, wenn es Abend wurde, wenn die Füße wehtaten und sich das sonst geschäftige Paris in ein impulsives Glühen auflöste, lockte der Duft von frischen Crêpes und heißem Nutella.

Crepes 2

Heute möchte ich euch ein Rezept für den Crêpes-Grundteig vorstellen. Er ist supersimpel und kann prinzipiell für alle Crêpessorten verwendet werden. Bloß bei der herzhaften Version der Crêpes, Galettes genannt, würde ich speziell Buchweizenmehl benutzen.

Hier die Zutaten:

250 Gramm Weizenmehl

500 ml Milch

3 Eier

1 Tl Zucker

1 Prise Salz

Schritt 1: Verrührt das Mehl, die Eier und die Hälfte der Milch. Gibt anschließend den Zucker und Salz hinzu und gießt den Rest der Milch ein. Das alles wird noch mal verrührt, sodass ein glatter, flüssiger Teig entsteht. (Denkt dran: Er soll so flüssig sein, dass hauchzarte Teigfladen entstehen können.)

Schritt 2: Nun darf der Teig eine Stunde lang ruhen.

Schritt 3: Jetzt werden die Crêpes gemacht! Idealerweise benutzt man einen Crêpesmaker, da dieser eine große flache Fläche bietet, doch eine breite Pfanne reicht auch aus. Achtet darauf, dass die Cêpes nicht zu dick (dann ähneln sie eher Pfannekuchen) oder zu dünn werden (dann verhärten sie sich schneller und kriegen Risse). Um festzustellen, ob der Crêpesmaker oder die Pfanne heiß genug ist, spritze ich in der Regel Wasser auf die heiße Fläche. Die Tropfen sollten sich zischelnd auflösen. Wenn der Crêpesmaker bzw. die Pfanne nicht heiß genug ist, lässt sich die Crêpeflade im schlimmsten Fall nicht lösen und bleibt innen roh. Achtet daher auf die Hitze.

Crepes 3      Crepes 4

Nun viel Spaß! Probiert Verschiedenes aus und kombiniert eure Crêpes mit Nutella, Zucker und Zimt, Erdbeere, Banane oder Sahne😉 – Kim